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Computertomographie:

Die Computertomographie ist ein Schnittbildverfahren, welches eingesetzt wird, wenn mit zweidimensionaler Bildgebung wie Röntgen und Ultraschall keine Diagnose gestellt werden kann. Mit Hilfe einer sich drehenden Röntgenröhre werden dreidimensionale und überlagerungsfreie Bilder erzeugt. So können Einblicke in Kopf, Brust- und Bauchorgane erlangt werden, aber auch knöcherne Strukturen in 3D dargestellt werden.
Die vorrangigen Einsatzgebiete liegen bei der Untersuchung von Wirbelsäule (Bandscheibenvorfälle), Brustkorb (Lungenerkrankungen), Ellbogen und Schultergelenk (FCP, OCD), Schädel (Gehirn, Nase, Mittel- und Innenohr) und des Bauchraumes. Bei manchen Untersuchungen (z.B. Tumordiagnostik) ist die Verabreichung eines Kontrastmittels nötig, um einen detaillierteren Gewebekontrast zu erhalten.
Eine CT- Untersuchung ist nur in Narkose möglich, da sich das Tier während der Untersuchung nicht bewegen darf. Da es sich bei CT-Untersuchungen um ein sehr schnelles Schnittbildverfahren handelt, ist in der Regel eine Kurznarkose ausreichend. Aus Strahlenschutzgründen ist es nicht möglich, dass Sie in dieser Zeit bei Ihrem Liebling bleiben. Im Anschluss an die Untersuchung dürfen Sie Ihrem Tier beim Aufwachen aus der Narkose beistehen und wir besprechen die Bilder der Untersuchung ausführlich mit Ihnen.

  • Wirbelsäule (Bandscheibenvorfälle, Entzündungen, Tumore)
  • Zentralen Nervensystems (Gehirn, Rückenmark)
  • Gelenkserkrankungen (ED, OCD)
  • Schädel (Entzündungen, Frakturen, Tumore)
  • Nasenhöhle (Fremdkörper, Entzündungen, Tumore)
  • Knochentumore
  • Brustkorb (Fremdkörper, Gefäßsystemanomalie, Metastasen, Lungentumore, Bullae
  • Bauchorgane (Lebershunt, Tumore)
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